Thursday, January 25, 2007

Unser "Zimmer"











An der Gemütlichkeit arbeiten wir noch ;-)

The Appartment - Renii


Um einen besseren Eindruck von unserem 15qm Privatbereich zu bekommen, hier ein paar schlechte Bilder. zum groesser machen, druff klicken!!)
Was man leider auf den Bildern nicht uebermitteln kann:
nach dem Betaetigen der Klospueling riecht das Bad nach Schwimmhalle, da das Wasser hier so stark gechlort ist, nach dem Duschen kommen laute Geraeusche aus dem Spiegel, der Fussboden macht Musik, die Tuer hat unten so einen grossen Spalt, dass da bestimmt ne Katze durchpasst.
Aber ansonsten ist eigentlich alles prima:)

Wednesday, January 24, 2007

Real School Spirit- Julia

Lustig war auch das Basketballspiel, das wir am Samstag (20.Jan) angeschaut haben:
Man geht voellig ahnungslos in das Gebaeude und trifft gleich auf zwei Hotdog- und einen Merchandisingstand.
Wenn man daran vorbei ist, was wegen der Massen, die sich davor ansammeln nicht einfach ist, kommt man in die Halle. Dort stellt der durchschnittliche Europaer dann verwundert fest, dass Schwarz und Weiss getrennt sitzt. Klar, das war uns natuerlich schon aus der Mensa bekannt und haette uns nicht verwundern duerfen. Tat es aber trotzdem.

Mit einer voellig uebersteuerten Anlage wurde das Publikum mit Musik beschallt, die jaeh abbrach- fuer ein gemeinsames Aufstehen: Hand aufs Herz (wissen die Leute die die linke Hand nahmen, nicht auf welcher Seite sich das Herz befindet?), andaechtig zur Fahne gucken und der Nationalhymne lauschen. God bless America.

Uebrigends war die einzige Person, die damit etwas nachlaessig war…RENII. Die war damit beschaftigt mir die Traenen mit einem Taschentuch aus dem Gesicht zu wischen.

Damit nicht genug hatten gleich im Anschluss daran die Cheerleader ihren ersten Auftritt. Das war echt enttaeuschend- evtl vermitteln einige Amerikanische-Highschool-Movies ein falsches Bild davon.
Das Spiel war spannend und “wir” haben natuerlich gewonnen.
In den timeouts hat sich die Schulband versucht- naja, das ist eine andere Geschichte.

Die erste Woche- Julia

Ohne Reniis Enthusiasmus zurueckschrauben zu wollen- ist mein Fazit der ersten Tage eher ein *na ja*

Gut, sie hatte eine Woche Vorsprung und ist auch nicht ganz so USA unerfahren wie ich, aber… ich tu mich mit der ganzen Mentalitaet doch sehr schwer.

Klar sind hier alle freundlich, nur wenn man bis halb zehn morgens schon 20. Mal gefragt wird “Hey honey, how are you doing?” geht mir das echt auf die Nerven.
Auch wenn man Leute fragt, wo sich Raum xy befindet, wird mir erst zehn Minuten erklaert, dass Honey (ich) sich keine Sorgen zu machen brauche und sie mir natuerlich (!) helfen koennen. Nach dem ganzen Hoefflichkeiten-Austausch stellt sich dann raus, dass sie ueberhaupt keine Ahnung haben.

Am Wochenende sind wir zu unserer ersten Party gegangen, die wohl auch unsere letzte sein wird. Hauptbeschaeftigung waren Trinkspielchen von Studenten die sich wie Abenteurer gefuehlt haben, weil sie so etwas -verbotenes -machen *kicherkicher*

Da wir kein Auto haben gibt es fuer uns ausser Uni und Mensa nicht viel zu tun. Eigentlich gar nichts. Roxie, eine unserer beiden Mitbewohnerinnen (laut Papier zumindest, denn die Vierte haben wir bisher einmal getroffen- in der Mensa zwischen den Pizzen) gibt sich allergroesste Muehe uns in ihr Freizeitprogramm einzubinden. Das spielt sich zwischen WalMart und Bibelkreis ab, sodass nicht alle meine Defizite gedeckt werden…

Seit ich Renii einen Besen (immerhin $1) geschenkt habe, damit sie vor der “Haustuer” kehren kann, wohnen wir sehr harmonisch in einem sehr kleinen Zimmer zusammen. Ich stosse mir zwar morgens und abends den Kopf an, da sich mein Stockbett fast unter der Decke befindet, dafuer kann ich aber aufrecht an meinem Minischreibtisch darunter sitzen. Man muss halt Abstriche machen.

Die erste Woche- Renii

erste woche mit unterricht, vollem schedule und mensaessen überstanden.
fazit: amis sind...echt anders.
neben den 10cmhohen sahnetorten, der softeismaschine, dem wafflemaker und der üblichen riesenpizza gibt es in der mensa auch noch ähnlich nahrreiche sachen zu futtern wie: in fett schwimmende nudeln, in fett schwimmendes hühnchen, in fett schwimmendes sandwich. abwechslung ist eben alles!

finally hat auch das wohnheim geöffnet, wohne hier als mit der julia in einem zimmer und kann hier nur öffentlich ihr "pflegeleichtigkeit" verkünden...anscheinend bin ich hier diejenige, die schnarcht, den wecker nicht hört und stundenlang am telefon hängt *hüstel*.
auch das wohnen hier hat so seine amerikanischen seiten. so muss man z.b. übernachtungsgäste des anderen geschlechts anmelden und sie dürfen dann auch nur max 2 tage bleiben. verpasst man die anmeldefrist, muss der gast eben den campus räumen. gut, gut...mal sehn, da arbeiten wir noch dran.

der unterricht ist aber echt klasse!! (abgesehen von den "wer zweimal fehlt ist durchgefallen"regeln - egal ob entschuldigt oder unentschuldigt). graphic design ist wirklich herrlich! *schwärm*
wer also nächstes semester noch nichts vorhat...husch husch zu frau sand und formulare ausfülln!!

so, damit ihr aber einen kleinen eindruck von unserem home sweet home bekommt, ein paar bildchen...für jegliche photoshop allüren war ich zu müde...i may hopefully be excused.

also dann, man liest sich.

god bless america.

Ankunft- Renii

so, gut und sicher angekommen. dritten flieger fast verpasst, aber immerhin wurde nur ein koffer verbummelt, der bereits wider eingetroffen ist.
die meisten kurse sind bereits ausgewaehlt und nun gilt es nur noch warten bis das wohnheim geoeffnet wird - am sonntag gegen mittag. bis dahin geniesse ich die gastfreundschaft der famile eines maedels, das im sommer hier zu besuch war.
ab dienstag hat dann das schlafen bis zehn uhr und der "schedule-freie tag" ein ende...der stres kann kommen.

bis demnaechst



12. Januar
2007

Abflug- Renii

nun ist es fast soweit. die zweite runde zur usc upstate in spartanburg, south carolina beginnt in kürze.
chaos beinahe überwunden, koffer fast gepackt, gewichtslimit der airline annähernd überschritten...
...und morgen ist der große tag des dreizehn-stunden-flugs über berlin-paris-atlanta-greenville.

und, was erwartet den globetrotter?
ein graphic-design-semester im burgerland...mit hoffentlich nicht all zu wahrnehmbaren körperlichen umfangsänderungen...

dann bis auf bald...nach überstandenem flugzeugfutter, overlays, check ins, visa.trouble und jetlag melde ich mich bestimmt, hoffentlich bald in alter frische um allen potentiellen graphic-design-amiland-interssierten diesen weg schmackhaft zu machen.

guten appetit.

gehabt euch wohl;)

08. Januar 2007

Tuesday, January 23, 2007

Möge das Spiel beginnen!


...viel Vergnügen!