Tuesday, April 24, 2007

Ultralight_Aprilhighlight (...wie kreativ)





Wir sind hier unheimlich im Stress- mussten unseren Schoenheitsschlaf von 13 auf 11,5 Stunden verkuerzen- deshalb nur eine kleine Notiz zu den den letzten Ereignissen.

Die gute Nachricht: uns geht es trotz ausflippender College Studenten gut
Die schlechte Nachricht: WIE BEKOMMT MAN- BZW FRAU ZUSAETZLICHE 5 PAAR SCHUHE IN DEN KOFFER???

Die letzte Woche "Schule" hat begonnen aber wir feilen eher an der Liste, was wir unbedingt noch sehen muessen, bevor wir uns wahrscheinlich (hoffentlich) fuer immer aus den laendlichen Gefilden South Carolinas verabschieden.

Ein Highlight war der Ausflug zur "Wiese vor der Kirche von Brian"- klingt bisher nur bedingt aufregend- die kurzerhand zur Start- und Landebahn fuer ein Ultraleichtflugzeug umfunktioniert wurde. Herrlich!

Sunday, April 01, 2007

März_Julia



Hätte ich mich mal nicht über aufkeimende Langeweile beschwert, denn nun scheinen sich die Ereignisse fast zu überschlagen.

Wo soll ich anfangen?

Zweifelsohne war das Highlight ein Dinner Anfang März, in einer gemütlichen Bar in Greenville. Ich habe Pommes mit Bohnen und Käse gegessen, nichts Besonderes sollte man meinen. Falsch gedacht. Etwa eine halbe Stunde später befand ich mich in der Notaufnahme und wurde netterweise auch ohne Social-Security-Number gerettet. Ohne diese Nummer ist man in Amerika gar nichts, das ist in der Nacht noch mal deutlich geworden.

Nach etwa fünf Stunden wurde ich dann glücklicherweise wieder entlassen, es hatte sich nur um einen Allergie-Schock gehandelt.

Zwei Tage später, auf dem Weg ins Krankenhaus um meine Rechnung zu zahlen, hatte ich das Vergnügen die Highway Polizei kennen zu lernen: $80 und zwei Punkte für 8 Meilen zu schnelles fahren.

Die Woche nach der Notaufnahme war eine Katastrophe, aber dank der Medikamente habe ich das nur halb mitbekommen. Genau sechs Tage später saß ich im Flugzeug nach Detroit, mit der Aussicht auf einen neuntägigen Roadtrip. Dort angekommen ging es gleich interessant los. Nach zwei Stunden verzweifeltem warten, denn ein Handy hab ich nicht, ist dann doch noch mein Reisepartner Danny aufgetaucht. Somit haben wir unser erstes Etappenziel, Cleveland am Eriesee haben wir natürlich auch nicht erreicht. Frohen Mutes ging es dann am zweiten Tag weiter Richtung Norden und gegen Nachmittag waren wir schon in Buffalo. Dort haben wir fröhlich die Grenze nach Kanada überquert. Besser gesagt, war das der ursprüngliche Plan. Nach dem ersten Checkpoint standen auf einmal aufgeregte Grenzbeamte um uns rum und nach einigen Minuten stellte sich heraus, dass mir mein Visa und der Reispass keine Rückreise ermöglichen. Ich hatte einen kleinen Zettel daheim vergessen. Schon fand ich mich in der Einwanderungsbehörde wieder- keine schöne Situation. Nach Stunden hatte ich endlich meinen Pass wieder und durfte doch noch in die USA zurück. God bless America!

Ich bin kein Glückskind- schätze ich.

Spontan sind wir dann am dritten Tag nach New York City gefahren, die Stadt ist einfach der Wahnsinn! Nach drei Tagen dort haben wir dann Philadelphia und Washington einen Besuch abgestattet. Die „Streets of Philadelphia“ fand ich eher enttäuschend, wohin gegen Washington sehr schön ist.

Nach längerer Fahrt sind wir dann eine Woche nach Begin des Trips in Chicago angekommen. Pünktlich zum „St Patrics Day“- sogar der Fluss durch Chicago war grün gefärbt!

Das war auch schon die letzte Station und völlig erledigt bin ich am Sonntag wieder in mein Flugzeug nach Greenville gestiegen. Am Flughafen haben dann meine beiden Roommates mit Blumen und Donoughts gewartet. Herrlich!

Saturday, March 24, 2007

Springbreak_Renii




Ganz so weit gereist wie Julia bin ich während meienr Ferienwoche nicht. Ich war...hier...im Appartment. Der Tagesablauf wurde bestimmt vom besorgniserregend dreckiger werdenden Aquarium unserer Mitbewohnerin Roxie, zwei 1000er Puzzlen und den liebenswerten Mitstudenten aus meinem Graphic Design Kurs.
Obwohl ja die Füße als Fortbewegungsmittel in diesem Land eher verpöhnt sind, war ich wandern...so rchtig mit laufen und so. war echt richtig schööön. Und sogar durch die Innenstadt des Nachbarorts Greenville wurde spaziert, zu Fuß, ohne Auto.
War eine schöne Pause. Und nun zurück zum Ernst des Lebens...

Sommeranfang: 21. März


Eine weitere Wetterepisode: Während Deutschland ja anscheinend nun doch vom Winter heimgesucht wird, muss man sich hier auf Sommerwetter einstellen. Die Umstellung auf Sommerzeit passierte drei Wochen eher als in Deutschland und auch der Sommeranfang scheint sich um drei Monate verfrüht zu haben. 81°F sind übrigens so um die 25°C...circa...die genaue Umrechung ist mir immer noch bekannt. Nun sind Julia und ich gut beschäftigt uns auf die anstehende Allergiesaison vorzubereiten. Auch die Kleidung für den Unterricht muss wohl bedacht werden, denn wenn es draußen 81°F sind, werden dank der modernen Klimatechnik Unterrichtsräume auf etwa 68°F (gefühlte 15°C) abgekühlt. Mal schaun, vielleicht werden wir demnächst mit Kuscheldecke oder Schlafsack zum Unterricht erscheinen, schließlich will man sich ja nicht erkälten.

Friday, March 23, 2007

Springbreak_Julia



Ich in New York City....die Stadt ist der Wahnsinn!
Der Roadtrip-Reisebericht von Detroit nach Chicago über die Niagarafälle, New York, Philadelphia und Washington DC folgt in Kürze...

Saturday, March 17, 2007

es regnet, es regnet, die erde wird nass



Das Land der Maßlosigkeit:
Irgendwie scheint auch das Wetter diesem Muster zu folgen. So wie an dem einen schönen, sonnigen Morgen, frühes Aufstehn, fleißiges Lernen im Unterricht (natürlich in einem fensterlosen Klotz) und freudiges Nach-Hause-Gehn-Wollen. Doch huch, was muss man da entdecken: irgendwie hatte sich das Wetter während der Unterrichtszeit überlegt, sintflutartige Regenschauer einzusetzen. Dies änderte sich für den Rest des Tages auch nicht. Die Massen an Abflusswasser sammelten sich dann alle in dem wundervollen Bächlein, das das Campusgelände durchzieht. Abflusswasser gibt es übrigens einiges, es wird vermutet, dass die Fläche, die wie Rasen aussieht nur mit Kunstfusseln bestückter Betonbeton ist. Ein paar Beweisbilder während und ein paar Tage nach der Flut.

Thursday, February 22, 2007

Valentine´s Day

Der wichtigste Tag des Jahres und wir durften live dabei sein.
Und JA, es war schwierig, aber ich habe es verkraftet keine Rose zu bekommen. Ich komm schon klar. Pah... Rosen! Ich hab mich mit dem Schockoladen Brunnen in der Cafeteria getröstet.








Letztes Wochenende haben wir unseren Workout (Personal Trainer Earon hat uns im Stich gelassen...) in den Club SoHo verlegt. Bis Sonntag morgen, halb sieben... wir mussten Renii zu dritt von der Tanzfläche zerren- unglaublich! Da es keine Beweisfotos gibt, werden wir die Lokalität schon bald wieder aufsuchen...

Übrigends, der "homo americanus" ist unfähig mit Messer und Gabel gleichzeitig zu hantieren. Hier wird alles mit der Gabel zerdrückt. Ist zwar traurig aber unheimlich lustig mit Amerikanern am Tisch sitzen. Falls dann doch mal ein grinsen wegen fehlgeschlagener Versuche entwischt- werden die schönsten Geschichten erzählt.
Meine persönliche Lieblingsstory (von Nicki) : "Mein Papa hat immer mein Essen geschnitten, aber jetzt macht das mein Verlobter." Dazu fehlt jetzt leider das herrliche Bild von Nicki-Niedlich und dem zuckersüßen Lächeln, also bitte auto-visualisieren.

Monday, February 05, 2007

Großer Mädchen-Wandertag:






...nach etwa einstündiger Autofahrt haben wir einen herrlichen Wasserfall erreicht, zumindest beinahe: denn Wanderung schließt ja etwas Bewegung nicht aus. Im Gegenteil! Also raus aus dem Auto mit Sitzheizung, rein ins Abenteuerland "Wald".
Nach etwa achtminütigem Fussmarsch waren wir endlich da und haben uns eine laaange Pause mit Picknick verdient. German Bread kam weniger gut bei den Non-Germans an, umso besser für mich... *danke* an Reniis Eltern, an dieser Stelle!
Dann wurde auch schon wieder der beschwerliche Rückweg angetreten.
Ein herrlicher Wandertag, wie er im Buche steht- quasi.

Am Sonntag waren wir in Downtown Charlotte, North Carolina. Nach etwa einer Stunde haben wir uns dann aus erfrierungstechnischen Gründen in ein riesiges Shoppingmall zurückgezogen.
Übrigends besitze ich mittlerweile so viel Schuhe wie noch zu keinem Zeitpunkt zuvor in meinem Leben.
Ach ja, irgendwie mag ich das Paradies der Kreditkarten doch.